Mit Wertpapieren raus aus der Realzinsfalle

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Das Jahr 2018 begann mit immer neuen Rekorden an den Börsen. Dann der Schock: Anfang Februar gingen die Kurse teilweise um 10 Prozent zurück. „Das war eine Korrektur, die Anleger überraschte“, so Björn Bärtl, Leiter Wertpapier und Handel der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau.

 

Die zentrale Frage ist nun: Wie geht es 2018 an den Aktienmärkten weiter? „Entscheidend ist, dass die Konjunktursignale weiter eindeutig auf grün stehen. Ein kräftiges Konsum- und inzwischen auch Investitionswachstum paart sich mit einem globalen Wachstum“, relativiert Björn Bärtl.

 

Ein wesentlicher Baustein beim Blick nach vorne bleibt die Aussicht auf weitere Jahre mit niedrigen Zinsen. Daran ändert auch der nach langen Jahren begonnene Ausstiegskurs der Notenbanken aus der ultra-lockeren Geldpolitik nichts.

 

Formal wird im Jahr 2018 ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der geldpolitischen Wende erreicht werden. Mit dem Abschmelzen der weltweiten Zentralbankbilanzen ab dem Jahr 2018 wird der Kurs einer geldpolitischen Normalisierung fortgesetzt. Dies kann im laufenden Jahr insbesondere an den Aktienmärkten zu einer holprigeren Entwicklung beitragen. „Dauerhafte starke Renditeanstiege wird es aber nicht geben“, merkt Björn Bärtl an.

 

Bis wieder spürbare Zinsen auf dem Sparkonto ankommen, wird es also noch Jahre dauern. Und da die Inflationsrate zwar niedrig, aber immer noch höher als die Sparzinsen ist, verlieren die Sparer Tag für Tag an Kaufkraft. Wenn Sparer in Zeiten der „Realzinsfalle 2.0“ eine positive reale, d.h. die Inflation berücksichtigende, Rendite erzielen wollen, werden sie somit auch in Zukunft in Richtung Wertpapieranlage umdenken müssen.

 

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